Landesjagdverband für Rotwild?

Vergleicht man den aktuellen Umgang mit Rotwild in Baden-Württemberg mit den wildbiologischen Erkenntnissen der letzten Jahrzehnte, wird deutlich, dass dies nicht miteinander vereinbar ist. Der LJV, als staatlich anerkannter Naturschutzverband, sieht es daher als seine Pflicht an, auf diesen Missstand hinzuweisen und lösungsorientierte Vorschläge zu einem neuen Umgang mit unserer größten heimischen Säugetierart zu unterbreiten. Auch der aktuelle Wildtierberichtes des Landes enthält Managementempfehlungen für einen neuen Umgang mit dem Rotwild. Hier heißt es u.a., dass „mittelfristig daran gearbeitet werden [muss], Austauschmöglichkeiten zwischen den Populationen zu schaffen.“

Rotwild wurde und wird oft zum Schädling degradiert und hat fast keine Fürsprecher. Damit die Erkenntnisse aus der Wissenschaft auch konsequent umgesetzt werden, ergreift der Landesjagdverband für das Rotwild Partei.

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Lebensweise

Der Rothirsch ist die größte freilebende heimische Wildart. Der Hirsch wird auch als König des Waldes bezeichnet, eigentlich nicht zutreffend, denn früher besiedelte das Rotwild vor allem Steppen. Es wurde nach und nach durch den Mensch verdrängt und dadurch zum Waldbewohner. Nun wird auch dort der Platz eng. Durch immer weiteren Straßenbau und intensive Landwirtschaft wird der Lebensraum des Rotwilds zunehmend kleiner.